E-Mail-Marketing-Kennzahlen, die Sie verfolgen sollten (und die Ziele, die sie unterstuetzen)
May 12, 2026 5 min read
Wichtigste Erkenntnisse
| • Kennzahlen an Ziele koppeln: Verfolgen Sie spezifische KPIs je nach Ziel — ROI fuer Umsatzziele, CTR fuer Produktpromotionen –, damit Ihre Daten Ihre Geschaeftsziele unterstuetzen. |
| • Listenqualitaet priorisieren: Beobachten Sie Bounce-Rate, Abmelderate und Spam-Beschwerden, um eine hohe Zustellbarkeit zu gewaehrleisten und Sperrlisten zu vermeiden. |
| • Engagement optimieren: Nutzen Sie Oeffnungsraten und Klickraten, um Betreffzeilen und Inhaltsrelevanz zu testen — und beachten Sie Datenschutzaenderungen wie Apples Mail Privacy Protection. |
| • Konsequenz zahlt sich aus: Pruefen Sie Kennzahlen mindestens monatlich und fuehren Sie woechentliche Trendanalysen durch, um Muster zu erkennen und Ihre Strategie zu verfeinern. |
| • “Giesskannenprinzip” vermeiden: Nutzen Sie Segmentierung und A/B-Testing, um Inhalte auf das Verhalten einzelner Abonnenten zuzuschneiden, statt generische Massen-E-Mails zu versenden. |
E-Mail ist nach wie vor einer der wirksamsten Wege, um Ihre Zielgruppe zu erreichen. Aber eines ist klar: Das Giesskannen-prinzip funktioniert nicht mehr.
Ihre Abonnenten werden mit Werbe-E-Mails ueberflutet. Um herauszustechen, muessen Sie E-Mails versenden, die wirklich zu dem passen, was sie interessiert — basierend auf ihrem Verhalten und ihren Praeferenzen.
Wie geht das? Indem Sie auf Ihre E-Mail-Kennzahlen achten. Sie zeigen Ihnen, was funktioniert — und was nicht –, damit Sie E-Mails versenden koennen, die wirklich konvertieren.
Im Folgenden haben wir die Kennzahlen zusammengestellt, die wirklich zaehlen — geordnet nach den Zielen, die Sie erreichen moechten. Legen wir los.
E-Mail-Kennzahlen im Ueberblick: Ziele und passende Metriken
Verschiedene Ziele erfordern verschiedene Kennzahlen. Nutzen Sie die Tabelle unten, um Ihre Ziele den richtigen Metriken zuzuordnen — und lesen Sie dann die detaillierte Erklaerung dazu.
| Marketingziel | Wichtigste Kennzahlen |
| Umsatz generieren | ROI, Umsatz pro E-Mail, Conversion Rate |
| Produkt/Dienstleistung bewerben | Klickrate (CTR) |
| Hochwertige Liste aufbauen | Abmelderate, Bounce-Rate, Zustellbarkeitsrate, Spam-Beschwerden, Listenwachstumsrate |
| Markenbekanntheit steigern | Weiterleitungs-/Teilungsrate, Oeffnungsrate |
| Website-Traffic erhoehen | Klickrate |
1. Umsatz generieren
Wenn Ihr Ziel die Umsatzgenerierung ist, sind die wichtigsten Kennzahlen E-Mail-ROI, Umsatz pro E-Mail und Conversion Rate.
E-Mail-Marketing-ROI
Das ist die entscheidende Kennzahl: Sie zeigt Ihnen, ob sich Ihre E-Mail-Marketing-Investition wirklich auszahlt. Das Ziel? Beobachten Sie, wie sich dieser Wert mit jeder Kampagne verbessert.
Pruefen Sie Ihren ROI vierteljaehrlich, um sicherzustellen, dass sich Ihre Investition rentiert. Wenn diese Zahl steigt, passieren gute Dinge — ein hoeherer Umsatz pro E-Mail bedeutet, dass Sie mehr aus Ihrem Budget herausholen und den ROI gegenueber der Geschaeftsfuehrung leichter rechtfertigen koennen.
Conversion Rate
Eine Conversion findet statt, wenn ein Empfaenger die gewuenschte Aktion ausfuehrt — ob Kauf, Webinar-Anmeldung oder Download eines Inhalts. Diese Kennzahl zeigt Ihnen, wie stark Ihre Kontaktliste ist und wie engagiert Ihre Abonnenten wirklich sind.
Ist diese Aktion ein Kauf oder ein Upgrade? Dann generieren Sie direkt Umsatz.
Segmentierung erfordert etwas mehr Aufwand im Vorfeld, lohnt sich aber: Zielgerichtete E-Mails konvertieren besser und generieren mehr Umsatz. Und mit den richtigen Tools ist es einfacher als gedacht. Fuer Teams, die Kontakte auf mehreren Plattformen verwalten, haelt die API von Benchmark Email Ihre Listen automatisch synchronisiert — so bleiben Segmentierung und Reporting stets aktuell.
2. Produkt oder Dienstleistung bewerben
Wenn Sie ein Produkt oder eine Dienstleistung bewerben, ist die Klickrate (CTR) Ihre wichtigste Kennzahl.
Klickrate (CTR)
Die CTR misst, wie viele der Personen, die Ihre E-Mail geoeffnet haben, tatsaechlich auf einen Link geklickt haben. Eine hohe CTR bedeutet, dass Ihr Publikum interessiert ist. Und wenn jemand mehrfach klickt? Das ist ein qualifizierter Lead, den es nachzufassen gilt.
Mehrere Faktoren koennen Ihre CTR beeinflussen. Testen Sie diese Variablen, um sie zu optimieren:
- Produktdichte: Ein einzelnes Produkt vs. mehrere verwandte Artikel.
- Geraeteoptimierung: Mobile-optimierte Layouts vs. Desktop-zentrierte Designs.
- Preistransparenz: Preise direkt in der E-Mail anzeigen vs. auf der Zielseite.
Der Schluessel? Testen Sie immer nur eine Variable gleichzeitig und verfolgen Sie, was funktioniert. Sie werden schnell lernen, worauf Ihr Publikum reagiert — und Ihre CTR wird es Ihnen danken.
3. Eine hochwertige E-Mail-Liste aufbauen
Beobachten Sie Ihre Abmelderate, Bounce-Rate und Zustellbarkeitsrate — sie zeigen Ihnen, wenn etwas Abonnenten abschreckt.
Abmelderate
Abmeldungen passieren. Aber wenn Sie ein Muster erkennen, ist es Zeit herauszufinden, was Abonnenten abschreckt.
Bounce-Rate
Ein Bounce bedeutet, dass Ihre E-Mail den Posteingang nie erreicht hat. Wenn Sie viele Bounces sehen, haben Sie ein Zustellbarkeitsproblem — ob vorruebergehend oder dauerhaft.
Zustellbarkeitsrate
Die Zustellbarkeit misst, wie viele Ihrer E-Mails tatsaechlich im Posteingang ankommen — und nicht abprallen oder im Spam landen.
Spam-Beschwerden
Zu viele Spam-Beschwerden schaden Ihrer Zustellbarkeit und koennen dazu fuehren, dass Sie auf eine E-Mail-Sperrliste geraten, wo E-Mail-Dienstleister Ihre Adresse vollstaendig blockieren.
Behalten Sie Spam-Beschwerden im Auge — und wenn sie steigen, gehen Sie der Ursache auf den Grund und beheben Sie das Problem schnell.
Listenwachstumsrate
Die Listengroesse ist wichtig, aber Qualitaet ist wichtiger. Konzentrieren Sie sich darauf, engagierte Abonnenten zu erreichen, die wirklich von Ihnen hoeren wollen.
Einige Abmeldungen sind normal. Aber wenn Sie zu viele Abonnenten verlieren, hohe Bounce-Raten oder Zustellbarkeitsprobleme haben, stimmt etwas nicht — entweder mit Ihrem Ansatz oder der Listenqualitaet.
Setzen Sie auf Opt-in-E-Mail-Marketing und bauen Sie Ihre Liste organisch auf — kaufen Sie sie nicht. Wenn Ihre Abonnenten Ihre E-Mails teilen, erledigen sie Ihr Marketing fuer Sie — kostenlos.
4. Markenbekanntheit steigern
Wenn Sie die Markenbekanntheit steigern oder ein neues Produkt bewerben moechten, ist die Oeffnungsrate eine der wichtigsten Kennzahlen.
Oeffnungsrate
Sie zeigt, wie viele Empfaenger Ihre E-Mails tatsaechlich oeffnen — im Vergleich zu denen, die sie ungeoeffnet loeschen.
Wenn Ihre Oeffnungsrate verbessert werden muss, hilft Folgendes:
- Fuegen Sie Dringlichkeit in Ihre Betreffzeilen ein — das kann die Oeffnungsrate deutlich steigern.
- Ebenfalls lohnt es sich: Versandzeiten und -tage zu testen. B2B-E-Mails performen oft morgens besser. B2C? Versuchen Sie es am Wochenende.
Hinweis: Apples Mail Privacy Protection erschwert die Verfolgung von Oeffnungsraten. Abonnenten koennen jetzt verhindern, dass Absender ihre Oeffnungen sehen. Wenn Sie viele Apple-Mail-Nutzer haben, gibt Ihnen Ihre Oeffnungsrate moeglicherweise kein vollstaendiges Bild.
Weiterleitungs- und Teilungsrate
Wenn Ihre Abonnenten Ihre E-Mails weiterleiten oder teilen, erhalten Sie kostenlose Reichweite. Verfolgen Sie Weiterleitungen und Shares, um herauszufinden, welche Inhalte Mundpropaganda erzeugen.
5. Website-Traffic erhoehen
Klickrate
Moechten Sie mehr Traffic auf eine Ziel- oder Produktseite lenken? Verfolgen Sie Ihre Klickrate — sie zeigt, wie viele Empfaenger auf einen Link geklickt haben, bezogen auf alle Personen, die Ihre E-Mail erhalten haben.
Moechten Sie genau sehen, wer Ihre Seite besucht? Verwenden Sie eindeutige Tracking-Codes in jeder E-Mail (die meisten E-Mail-Plattformen machen das einfach). Diese Codes zeigen Ihnen genau, welche Abonnenten auf Ihre Website geklickt haben — und wenn Sie das mit anderen Daten kombinieren, erkennen Sie Muster, die das Engagement foerdern.
Benchmark Email verfolgt das automatisch — Sie sehen genau, welche Abonnenten welche Links angeklickt haben.
Wird ein Link nicht angeklickt? Testen Sie per A/B-Test den Text, die Farbe oder die Schriftart, um herauszufinden, was besser funktioniert.
Wie oft sollten Sie Ihre Kennzahlen pruefen?
Werfen Sie jede Woche einen kurzen Blick auf Ihre Zahlen, um Ungewoehnliches sofort zu erkennen — und fuehren Sie dann jeden Monat eine tiefere Analyse durch, um Trends zu verfolgen. Wenn Sie das Reporting-Dashboard von Benchmark Email verwenden, sind diese woechentlichen und monatlichen Ansichten mit einem Klick erreichbar.
Pruefen Sie Ihre Kennzahlen mindestens monatlich, um keine grossen Veraenderungen zu verpassen. Schauen Sie sich auch woechentliche und monatliche Trends an, um Muster zu erkennen, die Sie im Tagesgeschaeft leicht uebersehen.
Schnelltipps zur Verbesserung Ihrer E-Mail-Kennzahlen
- Nur Opt-in-Listen aufbauen. Wenn die Menschen Ihre E-Mails wirklich wollen, steigt die Zustellbarkeit — und Bounces und Abmeldungen sinken. Ein klarer Gewinn.
- Versandfrequenz im Blick behalten. Sie beeinflusst alles: von der Conversion Rate bis zur Zustellbarkeit und CTR.
- Liste regelmaessig bereinigen, um Spam-Konten zu entfernen. Das verbessert die Zustellbarkeit und reduziert Bounces.
- Kurz und praegnant bleiben. Lange E-Mails werden nicht gelesen — und sie koennen sogar zu Abmeldungen oder Bounces fuehren.
Fazit
Kurz gesagt: Generische Einheitsloesungen funktionieren nicht. Ihre Abonnenten werden mit Werbebotschaften ueberflutet — Sie muessen herausstechen. Versenden Sie E-Mails, die wirklich zu dem passen, was Ihre Abonnenten interessiert, basierend auf ihrem Verhalten und ihren Praeferenzen. Wenn Sie auf die Daten Ihrer Marketing-Analysen achten, koennen Sie ueberzeugendere E-Mails erstellen, die Ihnen helfen, Ihre Ziele zu erreichen.
Haeufig gestellte Fragen
Was sind gute Oeffnungs- und Klickraten im E-Mail-Marketing?
Streben Sie eine Oeffnungsrate zwischen 20% und 40% sowie eine Klickrate zwischen 2% und 5% an. Die Werte variieren je nach Zielgruppe und E-Mail-Typ — verfolgen Sie deshalb Ihre eigene Historie und achten Sie auf stetiges Wachstum.
Was ist die 60/40-Regel im E-Mail-Marketing?
Die 60/40-Regel besagt, dass etwa 60% Ihrer E-Mails informieren, inspirieren oder unterhalten sollten, waehrend die restlichen 40% auf Aktionen oder Kaeufe ausgerichtet sein koennen. Diese Balance haelt das Interesse der Leser aufrecht und reduziert das Abmelderisiko.
Was sind die “5 Ts” im E-Mail-Marketing?
Eine praktische Checkliste:
- Tease (Neugier wecken): Schreiben Sie Betreffzeilen, die Neugier erzeugen.
- Target (Zielgruppe ansprechen): Senden Sie an das Segment, das am meisten interessiert ist.
- Teach (Mehrwert liefern): Teilen Sie Tipps oder Erkenntnisse, die wirklich nuetzlich sind.
- Test (Testen): Probieren Sie verschiedene Texte, Bilder oder Versandzeiten aus.
- Track (Verfolgen): Beobachten Sie Ihre Kennzahlen und optimieren Sie kontinuierlich.
Gehen Sie die 5 Ts vor jedem Versand durch — so bleibt jede Kampagne auf Kurs.